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Verfolgt und vergessen? Die Verfolgung der Roma und Sinti gestern und Verantwortung heute.

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Filmvorführung und Diskussion mit

  • Roberto Larze – Vorsitzender Landesverband Deutscher Sinti und Roma Bremen,
  • Allegra Schneider – Bremer Balkan-Recherchegruppe zur Situation der abgeschobenen Roma,
  • Kenan Emini – Vorsitzender Roma Center Göttingen, Roma Antidiscrimination Network (RAN)
  • Sofia Leonidakis – Fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE

am Mittwoch (17. Mai 2017) um 19:00 Uhr im EuropaPunktBremen
(Am Markt 20 | 28195 Bremen).

Europas Sinti und Roma schauen zurück auf eine lange Geschichte der Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Verfolgung und der systematische Völkermord an den Sinti und Roma während der Nazi-Zeit birgt auch eine historische Verantwortung für das politische Handeln heute. Dennoch erleben sie nach wie vor Stigmatisierung und Rassismus, Roma sind die am meisten diskriminierte Minderheit Europas. Diejenigen, die davor flüchten, erhalten jedoch kaum Schutz.

Für in Deutschland lebende Roma ohne gesicherten Aufenthaltsstatus spitzt sich die Situation durch die Politik der ‚sicheren Herkunftsstaaten‘ zu. Auch aus Bremen werden Roma abgeschoben oder zurückgeschickt in Balkanländer, in denen sie massiver Ausgrenzung ausgesetzt sind.

Programm: Wir zeigen den Dokumentarfilm „Verfolgt und vergessen. Die Vernichtung der ‚Zigeuner‘ in Auschwitz und ihre Verfolgung bis heute“.

Anschließend folgt ein Gespräch mit Roberto Larze über seine Erfahrung als Auschwitz-Überlebender zweiter Generation,
Allegra Schneider zur Situation der abgeschobenen Roma und Kenan Emini zu Forderungen nach Schutz, Bleiberecht und Zukunft für die Roma und Sinti in Bremen, Deutschland und Europa sowie Perspektiven parlamentarischer Umsetzung.

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