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BRV-Vorsitzende Nizaqete Bislimi-Hošo bei Sitzung des Regionalverbundes Hannover

Nizaqete Bislimi-Hošo, die Vorsitzende des Bundes Roma Verbandes, wird am 22. März 2022 als Referentin bei der Sitzung des Regionalverbunds Hannover sein. Die Fachanwältin für Migrationsrecht wird über die asyl- und aufenthaltsrechtliche Situation von Roma in Deutschland sprechen. Sie wird die aufenthaltsrechtlichen Möglichkeiten und Perspektiven darstellen, auf die Spielräume der Ausländerbehörden eingehen und die verhinderte Teilhaben von Roma in Deutschland aufzeigen. Teil davon ist auch das Problem, dass viele Roma-Kinder in sogenannte Förderschulen gesteckt werden. Vor dem Hintergrund, dass in manchen Bundesländern der Förderschulabschluss aufenthaltsrechtlich nicht als vollwertiger Schulabschluss gewertet wird, erhält diese strukturelle Diskriminierung im Bildungssystem auch eine zusätzlich diskriminierende Dimension. Roma-Kinder können so kaum einen „Aufenthalt für gut integrierte Jugendliche“ (§25a) bekommen, den Jugendliche ab 14 und unabhängig von ihren Eltern beantragen können.

Weitere Themen bei der Sitzung sind die schulische Situation und die Migrationsberatung.

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