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Über uns

Die Gründung des Bundes Roma Verbandes wurde im September 2012
initiiert, um möglichst viele bestehende Roma-Vereine, – Initiativen und
-Gruppen unter ein Dach zu bringen. Verbandsvorsitzende ist die
Rechtsanwältin Nizaqete Bislimi.

Der Bundes Roma Verband e.V. soll zur Stärkung der Stimme der in Deutschland
lebenden Roma durch die Repräsentation einer Vielzahl von
Roma-Organisationen in einem Dachverband dienen, ohne dass die einzelnen
Mitglieder dabei ihre Unabhängigkeit verlieren.

Roma werden in Europa seit Jahrhunderten verfolgt und ausgegrenzt. Die
Kriege im ehemaligen Jugoslawien haben viele Roma gezwungen, zu fliehen.
In den Ländern, in denen wir Schutz suchen und uns ein Leben aufbauen
wollen, erfahren wir täglich Diskriminierung, auch in der
Bundesrepublik. Obwohl viele von uns hier geboren wurden und
aufgewachsen sind, leben viele immer noch mit einer Duldung, d.h. ohne
sicheren Aufenthaltsstatus. Im Alltag sind wir häufig mit Anfeindungen
und Klischees über uns konfrontiert. Als Zusammenschluss von
Roma-Vereinen möchte der Bundes Roma Verband die vielfältige Arbeit
seiner Mitgliedsvereine sichtbar machen. Unsere gemeinsame Grundlage ist
der Kampf um ein gleichberechtigtes, würdiges Leben von Roma in
Deutschland.

Die Aktivitäten der Gruppen in den Regionen reichen von konkreten
Hilfestellungen bei drohender Abschiebung, über Empowerment von
Roma-Frauen bis hin zu Tipps bezüglich der Selbstorganisierung vor Ort.
Außerdem werden Workshops organisiert, in denen Kampagnenstrategien,
Fundraising und Pressearbeitskonzepte erarbeitet werden können. Zu
internationalen Tagen wie dem 8. April (internationaler Tag der Roma)
werden gemeinsame Kampagnen geplant und umgesetzt.

8 kommentare

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich betreue eine Roma-Familie aus Serbien, die in den nächsten Tagen “freiwillig” nach Serbien zurückgehen wird, nachdem ihr Antrag auf Asyl abgelehnt wurde.

    Die ehemalige Wohnung der Familie wurde durch Brandstiftung zerstört, die Eltern haben keine Arbeit und kein Startkapital.

    Welche finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten gäbe es für diese Familie? Gibt es in Serbien eine Anlaufstelle, an die sich die von Obdachlosigkeit bedrohte Familie wenden kann?

    Vielen Dank für Ihre Antwort!

    Beste Grüße

    Stefan Krippendorf
    Diplom-Pädagoge

    Flüchtlingssozialarbeit
    Diakonisches Werk Delitzsch/Eilenburg e.V.
    Dr. Belian Str. 6
    04838 Eilenburg
    Tel. 0162 / 3640469

  2. Ich habe in der SZ gerade die beeindruckende und berührende Geschichte von Frau Bislimi gelesen. Ende der 60er Jahre bin ich mit einigen Roma in die Grundschule gegangen und hatte unter ihnen meine besten Freunde. Das Wort „Zigeuner“ war von uns Kindern übrigens nie als Schimpfwort oder Herabwürdigung verstanden worden und wir haben es ganz unbefangen benutzt. Es war halt einfach die Bezeichnung für die Menschen, die etwas dunklere Haut und Haare hatten (Menschen mit noch dunklerer Hautfarbe kannten wir damals nicht). Und dann gab´s romantisierende Geschichten von der Liebe zur Freiheit, Unabhängigkeit und Unangepasstheit der „Zigeuner“ – alles zumindest für uns Kinder erstrebenswerte Dinge. Später habe ich dann natürlich auch mitbekommen, dass „Zigeuner“ als Schimpfwort verwendet und verstanden wird.
    Wichtig ist, dass sich Menschen egal welcher ethnischen, geografischen oder sonstigen Herkunft einander respektieren – gerade auch in ihrer Verschiedenheit, die mit zunehmendem Zusammenleben sowieso weniger in´s Gewicht fällt, sich manches als gar nicht so verschieden herausstellt und anderes sich auch angleicht. Und mit dem Blick zurück bin ich überzeugt, dass solches Zusammenleben das Entstehen von Vorurteilen am Besten verhindert.

    • Wort Zigeuner und ist eine Beleidigung sowie alle anderen napreimjer albanischen sagen Vermutung serbischen Ustascha Deutschen Svabo deshalb uvriojede alle für alle gleich sind stört

  3. Wort Zigeuner und ist eine Beleidigung sowie alle anderen napreimjer albanischen sagen Vermutung serbischen Ustascha Deutschen Svabo deshalb uvriojede alle für alle gleich sind stört

  4. Wiltrud Gottschlich

    Hallo
    Ich betreue eine serbische Familie.leider müssen sie am 7.3 zur.dort haben sie als Roma keine echte Zukunft.und erst recht keine bleibe.bitte können sie helfen vielleicht mit einer Unterkunft usw? Die Familie hat ein fast 4jähriges Kind ind ein 10 Monate altes Baby.ihre Heimatstadt heißt Medvedba in Serbien werden sie auf der Strasse landen. Freundliche Grüsse

  5. Guten Tag Frau Bislimi,
    meine Frau Vesna und ich sind seit nunmehr 3 1/4 Jahre verheiratet und immer noch hat sie keinen Aufenthaltstitel bekommen von der Ausländerbehörde 23701 Eutin (Frau Oezdogan.-Röhr)
    Meine Frau hat 70% Schwerbehinderung und wird gegenüber anderen Ausländern diskriminiert.

    Sie ist zwar 34 Jahre jünger als ich, aber was hat das zu sagen. In der Akte wurde eine Scheinehe erwähnt.
    Wir sind seit Mai 2015 zusammen, seit 2015/August , verheiratet.

    Jetzt kam der Vorschlag (meine Frau spricht perfekt deutsch), dass sie einen Sprachtest für Sehbehinderte macht beim Goethe-Institut.
    Das Institut sagte mir, dass sie es nicht machen.

    Nur darum scheint der Aufenthalt abzuhängen.

    Bitte helfen sie uns.
    Ich bin kein Roma, ich bin deutscher Jude.
    Ich liebe meine Frau und wir wollen Ruhe haben vor der BRD.

    Liebe Grüße

    Frank Teege

    Telefon 01525 360 54 73

  6. Sehr geehrte Damen und Herren,
    sehr geehrte Vorstandschaft,

    mit persönlicher Erschütterung sah ich einige Berichte im Fernsehen bzgl. der Diskriminierung von Roma und Sinti. Es ist übelst, wenn heute in unserer angeblichen loyalen und „so“ toleranten Welt solche Anzüglichkeiten immer noch stattfinden. Habe einige Berichte gesehen und es hat mich sehr nachdenklich gestimmt.

    Mein Vorname ist ROMAN – selbst ich wurde schon daraufhin angesprochen, ob ich ein ROMA wäre.
    Ich habe dann gleich geantwortet: ICH bin ROMAN.

    Gut, ich sehe wohl etwas „slawisch“ von der Optik her aus, bin jedoch in Baden-Württemberg geboren und aufgewachsen.

    Den Vornamen Roman gibt es in Süd-Mittel-Nord-und Ost-Europa in fast allen europäischen Ländern; von daher hat es mich schon sehr gewundert. Allein die Annäherung, um einen bzw. „irgendeinen“ Bezug herzustellen, von VORNAMEN AUF HERKUNFT, hat mich schon überlegen lassen.

    Ein Bericht im Fernsehen vom 02.08.2021 stimmt mich zudem auch traurig, dass Eltern ihren Kindern
    von Kindesbeinen leider so erziehen müssen, dass sie es nicht sagen sollen, welche Wurzeln sie haben.

    Es ist schon alarmieren, dass hier in unserer heutigen Zeit dies so geschehen muß, um hier „nur nicht aufzufallen“ bzw. „um unter dem RADAR leben/bleiben zu können“. – UNFASSBAR.

    WO ist die TOLERANZ ? WO ist die AKZEPTANZ ?

    Gerade auch – ich sage einmal unsere Mitbürger in Deutschland – sind lt. Presse das REISEFREUDIGSTE
    Volk weltweit.

    Auch mit Caravans, Wohnmobilien, Wohnanhängern.

    Zeitgleich „meidet“ man dann – wenn in Ortschaften die „ZIGEUNER da sind/“hausen““ – alle.

    Wie wenn all ihre Landsleute nur so leben würden (…).

    SELBST ist man jedoch in der Urlaubs-/und Ferienzeit ähnlich „unterwegs“.

    Auf der einen Seite wird sehr abgewertet – auf der anderen Zeit eine ähnliche Lebenskultur zelebriert.

    Ich kann es nicht verstehen. Ich sehe es als HOHN.

    Ich wünschen Ihnen allen KRAFT, MUT, AUSDAUER und allzeit gute Überlegungen, mit wem man
    sich einlassen möchte und mit wem nicht.

    Es ist unfassbar, dass dann über ihre Bevölkerung so negativ gesprochen wird.

    Alles GUTE weiterhin.

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